Statement zu einem Vorfall in der Schwabengalerie

Klare Haltung. Klare Konsequenzen.

Wir hätten diesen Beitrag lieber anders geschrieben. Trotzdem müssen wir es offen ansprechen, weil es uns sprachlos macht. Leider wurden nach einer unserer Veranstaltungen in der Schwabengalerie Einrichtungsgegenständen entwendet. Nach unserem aktuellen Kenntnisstand waren daran Gäste beteiligt, die zuvor unsere Veranstaltung besucht hatten.

Unsere Haltung dazu ist eindeutig Wir verurteilen diesen Diebstahl ohne jede Relativierung. Als Verein distanzieren wir uns ausdrücklich von jeder Form kriminellen Handelns. Wer unsere Veranstaltungen besucht, soll sich sicher fühlen, respektvoll begegnen und gemeinsam feiern können. Alles andere hat bei uns keinen Platz.

Das karnevalistische Motto wird dadurch überschattet

Getreu dem Motto „Jedem zur Freude, keinem zum Leide“ geht es im Karneval um Gemeinschaft, Respekt, Lebensfreude und ein Miteinander auf Augenhöhe. Genau dieses Verständnis wird durch Handlungen wie Diebstahl massiv beschädigt.

Solche Aktionen sind nicht „ein dummer Spaß“. Sie sind kein Kavaliersdelikt. Sie schaden Menschen, Einrichtungen und dem Vertrauen. Und sie schaden dem Brauchtum insgesamt, weil am Ende nicht über die vielen guten Momente gesprochen wird, sondern über einen Vorfall, der niemals hätte passieren dürfen und so die Arbeit vieler Ehrenamtlicher in ein falsches Licht rückt.

Zusammenarbeit mit den Behörden

Die Polizei ermittelt. Wir unterstützen die Aufklärung bei Bedarf im notwendigen Rahmen und stehen für Rückfragen zur Verfügung. Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, dass wir hierzu keine Spekulationen oder Einzelfallbewertungen abgeben.

Null Toleranz im Verein

So sehr Karneval auch bunt ist: Bei bestimmten Dingen sind wir nicht „locker“. Kriminelles Verhalten wird von uns nicht toleriert und wir schauen auch nicht weg. Wo wir einen Hebel haben, ziehen wir ihn. Dazu gehört, dass wir vereinsseitig Maßnahmen prüfen und im Rahmen unserer Möglichkeiten auch durchsetzen.

Unser Appell und wofür wir stehen

An alle, die mit uns feiern: Karneval lebt von Anstand. Von Respekt. Von Grenzen. Wer das nicht akzeptiert, ist bei uns falsch.

Wir bedauern den entstandenen Schaden sehr. Gleichzeitig wollen wir deutlich machen – Ein Vorfall wie dieser steht nicht für das, was Karneval sein kann und sein soll. Wir werden alles tun, damit unser Brauchtum nicht durch solche Taten beschädigt wird.

Jedem zur Freude, keinem zum Leide ist kein Spruch für Plakate. Es ist ein Anspruch. Und wir stehen dafür ein.

 

 

 

Der Vorstand